Fakt 3

Die österreichische Sägeindustrie ...

Benötigt Importe für ihre Rohstoffversorgung und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit

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Mit einem jährlichen Importanteil von rund 40% sichert die Holzindustrie seit vielen Jahren ihre kontinuierliche Rohstoffversorgung und Wettbewerbsfähigkeit. Das ermöglicht ihre Innovations- und Investitionskraft, bewahrt ihre Standorte und damit verbunden zahlreiche Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen. All das macht sie zu einem nachhaltigen Abnehmer für die österreichischen Wald- und Forstbesitzer.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige industrielle Produktion:

  • Die hohe Produktionsleistung der österreichischen Holzindustrie ist nur durch eine kontinuierliche Rohstoffversorgung über das ganze Jahr hinweg möglich.
  • Der Bedarf an Rundholz ist österreichweit größer als das Inlandsangebot. Daraus entstehen inländische Fehlmengen von rund 40% des jährlichen Bedarfs. Zudem gibt es saisonal bedingte Schwankungen in der Qualität und bei der Verfügbarkeit von Holz. Diese Schwankungen und Fehlmengen müssen durch Lieferungen aus benachbarten Regionen ausgeglichen werden.
  • Der natürliche Einzugsradius von Holzlieferungen für Sägewerke beträgt 150 km. Oft sind aufgrund der geografischen Nähe Lieferungen aus den benachbarten Ländern somit ökologisch und ökonomisch nachhaltiger, als Lieferungen innerhalb Österreichs.

Unsere erfolgreiche Sägeindustrie bezieht Holzlieferungen aus ihren natürlichen Einzugsgebieten, darunter auch benachbarte Regionen.